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Ethnographie und Kannibalismus. Ein Fallbeispie...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Pazifikanrainer, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ivan Brady beginnt seine Rezension über Cannibalism and the Colonial World mit der folgenden Aussage (Brady 2002: 767): Is cannibalism dead? No, not exactly. In der Tat ist Kannibalismus seit dem Beginn der Kolonialzeit sowohl unter Wissenschaftlern als auch in der Öffentlichkeit ein sehr beliebtes Thema. Der Grund für dieses rege Interesse der westlichen Welt am Kannibalismus scheint unter anderem der hohe Unterhaltungsfaktor der Geschehnisse, die sich auf der Grenze zwischen Leben und Tod abspielen, zu sein (Brady 2002: 767). Kannibalismus wird hierbei oftmals mit dem Exotischen und Fremden assoziiert und wird dazu verwendet, das Andere und damit auf dialektische Weise auch das Eigene zu konstruieren (Schmidt 2008: 163). Das Klischee des Kannibalen wird in der Kolonialzeit zum Symbol primitiver, unzivilisierter Barbarei und des kulturell Fremden. Der Menschenfresser repräsentiert dabei das Gegenteil der westlichen, modernen Zivilisation und Kultur (Lindenbaum 2004: 477). In dieser Hausarbeit möchte ich mich mit dem Kannibalismus als Gegenstand der Ethnographie beschäftigen und dabei insbesondere darauf eingehen, inwiefern der Kannibalismus als Abgrenzung zum Fremden eingesetzt wird. Dabei werde ich mich geographisch gesehen auf das Hochland von Papua-Neuguinea beschränken und als konkretes Fallbeispiel Fitz Pooles Forschung zu den Bimin-Kuskusmin einbringen. Zunächst möchte ich einige grundlegende Begriffe und Konzepte abklären und beginne meine Arbeit aus diesem Grund mit der Definition von Ethnographie, Anthropophagie und Kannibalismus. Anschließend werde ich zum Zusammenhang zwischen Ethnographie und Kannibalismus, dem Kern meiner Hausarbeit, übergehen und anhand verschiedener wissenschaftlicher Quellen zum Thema Anthropophagie und Ethnographie, die damit verbundene Problematik aufzeigen und den Forschungsstand darlegen. Dabei orientiere ich mich vor allem an Shirley Lindenbaums Artikel Thinking about Cannibalism, Paula Browns und Donald Tuzins Monographie The Ethnography of Cannibalism und dem Werk The Man-Eating Myth: Anthropology and Anthropophagy von William Arens. Die Darstellung dieser Forschungsarbeiten ergänze ich durch zahlreiche andere wissenschaftliche Forschungsergebnisse, um einen differenzierteren Überblick über das Thema zu geben. Im Anschluss daran gehe ich zum Fallbeispiel über (...)

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Stand: 22.08.2016
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Hinter dem Schleier - Eine australische Kranken...
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Während ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Krankenschwester hat Lydia Laube auf Knien in Papua-Neuguinea Babys zur Welt gebracht, kümmerte sich um Hospitäler in ausgehöhlten Kanus, arbeitete auf einer Dschunke im Hafen von Hong Kong, half den Armen in den Slums und begleitete die Buschdoktoren in Australien. Doch nichts davon hatte sie auf das vorbereitet, was sie als Krankenschwester in Saudi-Arabien erlebte. In einer Gesellschaft, in der sich Frauen von Kopf bis Fuß verschleiern müssen, nicht Auto fahren, wählen oder allein mit einem Mann sprechen dürfen, arbeitete die erfahrene Australierin ein Jahr lang, bevor ihr die Flucht gelang. Es wurde ihr schlimmster Alptraum. Während ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Krankenschwester hat Lydia Laube auf Knien in Papua-Neuguinea Babies zur Welt gebracht, kümmerte sich um Hospitäler in ausgehöhlten Kanus, arbeitete auf einer Dschunke im Hafen von Hong Kong, half den Armen in den Slums von Naples und begleitete die Buschdoktoren in Australien. Sie wurde durch Überflutungen im rauen Bergland von der Umwelt abgeschnitten, gleiches passierte ihr durch einen Wirbelsturm auf einer Tropeninsel und sie wurde auf einem fahruntüchtigen Boot auf die See hinaus getrieben. Doch nichts davon hatte sie auf das vorbereitet, was sie als Krankenschwester in Saudi-Arabien erlebte. Gegenwärtig pausiert sie von ihren Abenteuern und lebt in ihrer Heimatstadt Adelaide.

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Theodor, Geschenk der Götter
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Nach einer knisternden Sommerromanze mit der bezaubernden Julie befindet sich Junggeselle Theodor in Hochstimmung. Ganz und gar ungelegen kommen ihm dabei seine neue Arbeitskollegin, die zurückhaltende Doro, und ihr aufmüpfiger kleiner Sohn, die seinen geregelten Alltag ordentlich durcheinander bringen. Doro beweist ihm jedoch bald, dass sich hinter der Fassade des schüchternen Mäuschens eine willensstarke Frau verbirgt und Theo muss sich nach und nach eingestehen, dass der erste Eindruck täuschen kann... Theodor, Geschenk der Götter ist der dritte Teil der Bregenzerwald-Romane von Helene Hammerer. Helene Hammerer wurde 1963 in Bludenz geboren. Nach dem Studium verbrachte sie einige Jahre auf der Insel Papua Neuguinea, wo sie mit Kindern und Jugendlichen arbeitete. Seit über 20 Jahren lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im schönen Bregenzerwald.

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Die Lüge - Roman
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1944 lernen Heinrich Fausten und Gretel Sanders sich kurz vor einem Luftangriff kennen und lieben und verabreden sich für den nächsten Nachmittag. Am nächsten Morgen jedoch wird Heinrich vorzeitig abberufen. Die Alliierten sind in der Normandie gelandet. Heinrich und Gretel verlieren sich aus den Augen. Durch eine Nierenkrankheit gelingt es Gretel, ihre Schwangerschaft zu verheimlichen. Kurz vor dem Eintreffen der Amerikaner bringt sie ihren Sohn zur Welt. Im Chaos dieser Nacht erklärt Gretels Mutter das Kind als ihr eigenes, um Gretel die Schande einer unehelichen Mutter zu ersparen. Doch Gretel leidet zeitlebens unter dieser Lüge. Zwei ernsthafte Gelegenheiten, zu heiraten, schlägt sie aus. Mehrmals kommt es beinahe zu einer neuen Begegnung zwischen Gretel und Heinrich, aber nie wirklich. Heinrich heiratet Helma, die ihn im Lazarett aufopfernd pflegte... Heinrichs und Helmas Tochter Petra lernt in Hamburg einen Arzt kennen, der bald an einem Missionskrankenhaus in Papua-Neuguinea arbeiten soll. Er bittet Petra, trotz des großen Altersunterschieds, seine Frau zu werden und lädt ihre Familie ein zu einem ersten Kennenlernen vor der Verlobung. Als sie eintreffen, erkennt Gretel, dass der erwartete Schwiegersohn niemand anders als der Vater ihres Sohnes ist. Der seit seiner Geburt erwartete Tag - aber wie ganz anders! Geboren als Wilma Biehn, 1924, auf einem pfälzischen Bauernhof. Nach der Volksschule Mitarbeit auf dem Hof, später Ausbildung zur Volksschullehrerin. Als solche in mehreren pfälzischen Schulen tätig bis zur Heirat mit Pastor Paul Klevinghaus. Mit ihm zunächst im Sauerland, dann in Düsseldorf. Seit seiner Pensionierung wohnhaft in Erkrath. Schreibt seit Kindertagen Gedichte und Erzählungen, später auch Laienspiele, Essays und Romane.

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Nolde und ich. Ein Südseetraum
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Wir begleiten Emil Nolde auf seine inspirierende Reise in die Südsee, wir bestaunen das unternehmerische Geschick von Queen Emma und folgen den Spuren Hans Christian Buchs durch Städte und Landschaften. Neu-Guinea gesehen aus drei unterschiedlichen Perspektiven, die sich im Raume, aber nicht in der Zeit treffen. Drei Lebensgeschichten, die sich kreuzen und doch nicht zueinander finden. Queen Emma, die neben fabelhaftem Reichtum durch Plantagen und Ländereibesitz in der Südsee trotz ihrer Herkunft - halb Samoanerin, halb Amerikanerin - zum Mittelpunkt der Upper-Class-Südsee-Gesellschaft aufsteigt und ein aufregendes Leben mit vielen, unterschiedlichen Männern führt. Emil Nolde, der Maler, der neben seinem künstlerischen Stil auf Neu-Guinea seine große Liebe fand - und das war nicht seine Frau Ada - und seinen Antisemitismus überwand. Sein Blick auf das Land, die Menschen, die Farben: mit Interesse, aber nicht mit Teilnahme. Hans Christoph Buch, der Papua-Neuguinea, die Stadt Rabaul, das fremde Land entdeckt und dabei mit sezierendem Blick und einer großen Portion Sarkasmus die auf der Suche nach sich selbst-Reisenden beschreibt. »Ja, so etwa könnte es gewesen sein, aber nein, so war es nicht.« Hans Christoph Buch verbindet, das ist sein literarisches Stilprinzip, Fiktion und Wirklichkeit: Emil Nolde unternahm in den Jahren 1913-1914 eine Reise in die Südsee; Queen Emma (1850-1913), die Königin der Südsee, war in der Tat reich durch ihr unternehmerisches und weibliches Geschick. In klarer Sprache entsteht ein magischer Sog, der uns tief in die Geschichte eines sehr fremden Landes eintauchen lässt. Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Erzähler, Essayist und Reporter und begleitet Die Andere Bibliothek als Autor seit vielen Jahren: Blut im Schuh (Bd. 204), Tanzende Schatten oder der Zombie bin ich (Bd. 235), Sansibar Blues (Bd. 287) und Apokalypse Afrika (Bd. 314). Der Autor lebt, wenn er nicht gerade unterwegs ist, in Berlin.

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Stand: 21.03.2017
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Bochumer Häuser - Neue Geschichten von Häusern ...
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In seinen neuen Geschichten von Bochumer Häusern und Menschen tritt Rainer Küster abermals eine Reise an - eine Reise, die ihn oft in die Vergangenheit führt, zusammen mit Menschen, die noch wissen, wie es einmal war, und die vielleicht sogar die Häuser, von denen er erzählt, mit Leben erfüllen oder erfüllt haben. Neue Anregungen und Inspirationen - von Freunden, Bekannten oder auch Gewährsleuten, die er im Zuge seiner Recherchen kennen lernte -, die Liebe zu seiner Wahlheimat Bochum und nicht zuletzt eine gesunde Portion Neugierde haben den Autor dazu gebracht, sich erneut auf Spurensuche zu begeben. Bei der Auswahl der Häuser steht nicht so sehr ihr Bekanntheitsgrad oder ihre imposante Architektur im Vordergrund, vielmehr ist es der kreative Zugang, der bei Rainer Küster die Schreiblust weckt, die Lust daran, dem Leser die Geschichte und die Geschichten der Häuser und der Menschen zu erzählen. Es sind also nicht nur Gebäude wie das Bochumer Rathaus, die Burg Blankenstein und die JVA Krümmede, von denen hier berichtet wird, auch ein unscheinbares Haus an der Castroper Straße, das Vereinsheim des VfB Günnigfeld oder die Bochumer Häuser, in denen der Pfarrer Hans Ehrenberg lebte und wirkte, bilden das Fundament für informative und unterhaltsame Geschichten. Diese sind nicht nur für Bochumer interessant, sondern spiegeln die Geschichte und den Wandel einer ganzen Region wider - sie führen den Leser sogar bis nach Papua-Neuguinea ... Rainer Küster, Dr. phil., geb. 1942, studierte Germanistik, Anglistik, Geschichte und Philosophie in Hamburg und Bochum; bis zu seiner Pensionierung Studiendirektor an der Theodor-Körner-Schule in Bochum; viele Jahre Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum; zahlreiche Publikationen zur Sprachwissenschaft (Schwerpunkt Metaphernforschung) und zur Deutschdidaktik; Mitarbeit an Lehrwerken zum Deutsch- und Philosophieunterricht; Autor der Sammlung Bochumer Wortschätzchen (mit Josef Fellsches, sieben jeweils erweiterte Auflagen, 1998 ff.); Autor der Kriminalromane Der Kreis des Kopernikus (2002), Drachentod (2009) und Wolfszorn (2011, alle zusammen mit Rüdiger Schneider). Im Athena-Verlag erschien 2006 das Buch Bochumer Häuser.

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Stand: 19.09.2016
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